Lieber Fischerkollegen. 

 

Im Anschluss meiner Nachricht erhaltet ihr die vollständige "Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV) vom 30. Oktober 2020" für euch als Information. 

 

 

Hier die wichtigsten Punkte für uns als Auszug vom Bayrischen Landesfischereiverband:

 

Demnach darf nach wie vor unter Berücksichtigung von § 3 geangelt werden. Laut § 20 können außerschulische Bildungsangebote, worunter die Fortbildungskurse zur Vorbereitung auf die Fischerprüfung fallen, weiterhin stattfinden und nach § 17 dürfen Prüfungen (Fischerprüfung) durchgeführt werden.   

 

Sollten in den nächsten Tagen von den Bezirksverbänden und sonstigen Mitgliedern weiter Fragen auftauchen, sind wir bemüht, diese zeitnah mit den Behörden zu klären.

 

 

„§ 3 Kontaktbeschränkung

 

(1) Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum, in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken ist nur gestattet

 

1. mit den Angehörigen des eigenen Hausstands sowie

 

2. zusätzlich den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens zehn Personen nicht überschritten wird.

 

 

§ 17 Prüfungswesen (Fischerprüfung)

 

1Die Abnahme von Prüfungen ist nur zulässig, wenn zwischen allen Teilnehmern ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist. 2Soweit die Einhaltung des Mindestabstands aufgrund der Art der Prüfung nicht möglich ist, sind gleichermaßen wirksame anderweitige Schutzmaßnahmen zu treffen. 3Nicht zum Prüfungsbetrieb gehörende Zuschauer sind nicht zugelassen. 4§ 5 Satz 2 gilt entsprechend.

 

 

§ 20 (1)

 

§ 20 Außerschulische Bildung, Musikschulen, Fahrschulen

 

(1) 1Außerschulische Bildungsangebote sind vorbehaltlich speziellerer Regelungen in dieser Verordnung nur zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist; es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz. 2§ 17 Satz 2 gilt entsprechend. 3Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. 

 

§ 2 Mund-Nasen-Bedeckung (3) Das Abnehmen der Mund-Nasen-Bedeckung ist zulässig, solange es zu Identifikationszwecken oder zur Kommunikation mit Menschen mit Hörbehinderung oder aus sonstigen zwingenden Gründen erforderlich ist.“

 

Ich hoffe ich konnte euch, in diesen "nicht einfachen Zeiten" einen aktuellen Stand mitteilen und die rechtliche Situation aufzeigen, mit der wir als Vorstandschaft umgehen müssen.

 

Gerade jetzt, zum Jahresende, stehen viele wichtige Punkte für uns als Vorstandschaft an.

(Abfischen, Besatz, Veranstaltungen 2021, personelle Themen etc.)

Diese sind gerade unter diesen Corona-Bedingungen sehr schwierig zu klären und zu entscheiden. 

 

Wir werden euch aber bei wichtigen Änderungen/Neuigkeiten auf dem Laufenden zu halten. 

 

Bis dahin Gruß und 

Petri Heil 

 

Haagen Rainer