Satzung des Fischereivereins Adeisdorf e. V.

 

§1

 

1. Der Verein führt den Namen Fischereiverein Adelsdorf e. V.

 

2. Er hat seinen Sitz in Adelsdorf, am Sportplatz 7.

 

3. Gerichtsstand für alle Rechtsstreitigkeiten zwischen dem Verein und seinen Mitgliedern ist

    Erlangen. Erfüllungsort für alle Ansprüche aus der Mitgliedschaft ist Adelsdorf.

 

4. In Vereinsangelegenheiten ist die Beschreitung des Rechtsweges erst nach Erschöpfung

    der Vereinsinstanzen möglich.

 

5. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

6. Er ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Fürth eingetragen, unter der Nr. VR 20706.

 

§2

Zweck und Aufgaben

 

1. Verbreitung, Förderung und Verbesserung des waidgerechten Fischens, insbesondere durch

a) Hege und Pflege des Fischbestandes, vor allem in den Vereinsgewässern, Schaffung

und Auswertung von statistischen Unterlagen für Fang und Besatz.

 

b) Abwehr und Bekämpfung schädlicher Einflüsse und Einwirkungen auf den Fischbestand

sowie den Bestand der Gewässer insbesondere deren Reinhaltung.

 

c) Beratung, Ausbildung und Förderung der Mitglieder in allen mit der Fischerei

zusammenhängenden Fragen, insbesondere durch Vorträge, Kurse und Lehrgänge.

 

2. Schaffung von Erholungsmöglichkeiten zwecks körperlicher Ertüchtigung und Gesunderhaltung

der Mitglieder durch Pacht, Erwerb und Erhaltung von Fischwässern, Unterstützung von

Maßnahmen zur Erhaltung der Landschaft und der Wasserläufe.

 

3. Förderung von Naturschutz und Landschaftspflege.

 

4. Ausbildung und Förderung der Vereinsjugend im Sinne des Zweckes und der Aufgaben des

Vereins.

§3

Gemeinnützigkeit

 

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke, im Sinne des

Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Ziele und Geschäftsführung

richten sich nach § 2 der Satzung. Er erstrebt keinen Gewinn und verwendet etwaige

Überschüsse nur zu satzungsmäßigen Zwecken.

 

2. Der Verein darf keine Person durch Verwaltungsausgaben, die den Zwecken des Vereins

fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigen.

 

3. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine

sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 

4. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins nicht

mehr, als ihre etwa eingezahlten Kapitalanteile und den gemeinen Wert ihrer etwa geleisteten

Sacheinlagen zurück.

 

5. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zweckes fällt das

Vereinsvermögen, soweit es die eingezahlten Anteile der Mitglieder und den gemeinen Wert,

der von ihnen geleisteten Sacheinlagen übersteigt, an die Gemeinde Adelsdorf zur

Verwendung für die Volksschule Adelsdorf. Das angefallene Vermögen darf auch von dieser

nur unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet werden.

 

§4

Mitgliedschaft

 

Der Verein besteht aus:

1. ordentlichen Mitgliedern

 

a) Aktive

 

b) Passive

 

c) Fördernde

 

2. Ehrenmitgliedern

 

3. Jugendlichen unter 18 Jahren

 

1.1 Aktive Mitglieder können werden:

a) Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und im Besitz eines

staatlichen Fischereischeines sind.

b) Gastfischer, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben und

deren Antrag durch Aufnahmebeschluss von der Vorstandschaft vollzogen wurde.

 

1.2 Passive Mitglieder können werden:

a) Personen, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und im Besitz eines staatlichen

Fischereischeines sind und keinen Erlaubnisschein beantragen bzw. erhalten.

 

1.3 Fördernde Mitglieder können werden:

 

a) jede natürliche Person

 

b) juristische Personen

 

c) Personen, die nicht im Besitz eines staatlichen Fischereischeines sind

 

2.1

Ehrenmitglieder sind die auf Antrag der Vorstandschaft durch die Mitgliederversammlung

ernannten Personen, welche sich um den Verein im besonderen Maß verdient gemacht haben.

Der Antrag in der Vorstandschaft bedarf einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder.

Durch Vorstandschaftsbeschluss kann den Ehrenmitgliedern Sitz und Stimme in der

Vorstandschaft zuerkannt werden.

Beiträge zahlen die Ehrenmitglieder nicht.

 

3.1

Jugendliche werden im Alter von 10 - 18 Jahren in einer Jugendabteilung zusammengefasst. Die

Jugendlichen bedürfen zum Beitritt der schriftlichen Zustimmung ihrer gesetzlichen Vertreter.

Diese Jugendlichen sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt und können keine

Ämter in der Verwaltung des Vereins bekleiden. Einzelheiten regelt die von der Verwaltung des

Vereins zu erlassende Jugendordnung. Mit Vollendung des 18. Lebensjahres können die

Jugendlichen aus der Jugendgruppe als vollberechtigte Vereinsmitglieder übernommen werden.

Die aktiven Mitglieder des Fischereivereins Adelsdorf e. V. sind zugleich Mitglieder des

Fischereiverbandes Mittelfranken e. V., aber nur so lange sie aktive Mitglieder des

Fischereivereins Adelsdorf e. V. sind.

§5

Aufnahme

 

1. Die Aufnahme ist schriftlich zu beantragen.

 

2. über den Aufnahmeantrag entscheidet die Vorstandschaft endgültig. Eine Ablehnung bedarf

keiner Begründung. Die Aufnahme kann unter Bedingungen erfolgen. Mit dem

Aufnahmebeschluss ist die Aufnahme vollzogen.

 

3. Mit der Aufnahme unterwirft sich der Aufgenommene der geltenden Satzung. Die Aufnahme

verpflichtet auch zur Leistung der festgesetzten Aufnahmegebühr, sowie sämtlicher

satzungsmäßiger Beiträge und Leistungen für das laufende Geschäftsjahr.

 

4. Das aufgenommene Mitglied und der Verein haben das Recht, innerhalb eines Jahres seit

Aufnahme der Mitgliedschaft ohne Angabe von Gründen mit sofortiger Wirkung zu kündigen.

Die Verpflichtung zur Entrichtung der für das laufende Kalenderjahr fälligen Leistungen bleibt

davon unberührt.

§6

Rechte und Pflichten der Mitglieder

 

1. Alle Mitglieder haben das Recht auf Unterstützung und Förderung durch den Verein im

Rahmen der Satzung. Die Mitglieder können insbesondere im Rahmen der bestehenden

Möglichkeiten und nach Maßgabe der von der Mitgliederversammlung oder der Verwaltung

erlassenen einschlägigen Vorschriften die waidgerechte Fischerei in den Vereinsgewässern

ausüben.

 

2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Vereinsarbeit zur Erreichung der satzungsmäßigen Ziele

nach Kräften zu unterstützen und dazu auch ihre persönliche Mitarbeit entsprechend den

Beschlüssen der Mitgliederversammlung oder der Verwaltung zur Verfügung zu stellen. Sie

haben alles zu unterlassen, was sich als Störung der Vereinsarbeit auswirken kann. Sie haben

insbesondere:

a) die Beschlüsse und Anordnungen der Organe des Vereins zu befolgen.

 

b) über alle für die Bewirtschaftung der Vereinsgewässer gemachten wichtigen

Beobachtungen umgehend dem Verein zu berichten.

 

c) die beschlossenen Beiträge und sonstigen Geldleistungen pünktlich zu entrichten. Wer trotz

schriftlicher (eingeschriebener) Mahnung mit diesen Zahlungsverpflichtungen länger als 3

Monate in Verzug ist, scheidet mangels einer anderweitigen Regelung zum Ende des

Kalenderjahres aus dem Verein aus. Die bis dahin fälligen Leistungen des Mitglieds werden

durch das Ausscheiden nicht berührt. Solange ein Mitglied mit seinen Beitragsleistungen

und sonstigen Verpflichtungen im Verzug ist oder ein Ehrengerichtsverfahren anhängig ist,

kann ihm die Ausstellung des Erlaubnisscheines für die Vereinsgewässer versagt werden.

 

d) kein Pachtangebot direkt oder indirekt auf ein Gewässer abzugeben, das der Verein oder

ein Mitglied des Vereins bisher gepachtet hatte, es sei denn, dass von den bisherigen

Pächtern das Interesse an diesem Wasser ausdrücklich aufgegeben wird. Das gilt

entsprechend auch bei Kaufvorhaben des Vereins. Diese Regelung gilt jedoch nicht, wenn

die Gefahr besteht, dass das Wasser den Vereinsmitgliedern verloren geht.

 

§7

Erlöschen der Mitgliedschaft

 

Die Mitgliedschaft erlischt,

1. durch Austritt; er kann nur jeweils bis 30.09. zum Ende des laufenden Geschäftsjahres mit

eingeschriebenem Brief an den Vorstand erklärt werden.

 

2. durch Tod oder falls das Mitglied eine juristische Person ist, durch deren Auflösung. Der

Tod des Mitglieds bewirkt sein sofortiges Ausscheiden.

Der Verein behält den Anspruch auf Erfüllung der bis zum Ausscheiden des Mitglieds fällig

gewesenen Leistungen für das laufende Geschäftsjahr.

 

3. Durch Ausschließung. Der Ausschluss kann erfolgen, wenn ein Mitglied schwer gegen die

Vereinsinteressen verstoßen oder das Ansehen des Vereins erheblich geschädigt hat,

insbesondere wenn es:

a) durch bewusst unwahre Angaben die Aufnahme in den Verein erschlichen hat.

 

b) sich grobe Verstöße gegen die zum Schutz der Fischerei bestehenden gesetzlichen

Bestimmungen oder gegen die Vorschriften der vom Verein erlassenen Gewässer- und

Angelordnung zuschulden hat kommen lassen oder sich der Teilnahme an solchen

Handlungen schuldig gemacht hat.

 

c) trotz schriftlicher Mahnung mit seinen Beiträgen oder sonstigen Verpflichtungen länger

als 3 Monate im Verzug ist.

 

d) innerhalb des Vereins wiederholt oder erheblich Anlass zu Streit und Unfrieden gegeben

hat.

 

e) sich in sonstiger Weise wiederholt schwer unkameradschaftlich oder nicht waidgerecht

verhalten hat.

 

Über den Ausschluss entscheidet die Vorstandschaft. Dem beschuldigten Mitglied ist vorher unter

Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zur Rechtfertigung zu geben. Der

Ausschließungsbeschluss mit Gründen und Rechtsmittelbelehrung ist dem betroffenen Mitglied

durch eingeschriebenen Brief bekannt zu geben.

Anstelle des Ausschlusses kann insbesondere in leichteren Fällen, auf folgende Maßnahmen allein

oder in Verbindung miteinander erkannt werden:

 

a) Entziehung der Angelerlaubnis in den Vereinsgewässern

 

b) Geldbuße

 

c) Verweis mit oder ohne Auflagen

 

Gegen den Beschluss der Verwaltung ist Berufung an das Ehrengericht binnen einer Frist von 1

Monat nach Erhalt des Ausschließungsbeschlusses zulässig. Die Berufungseinlegung hat durch

eingeschriebenen Brief zu erfolgen. Das Ehrengericht entscheidet in letzter Vereinsinstanz.

Im Übrigen wird die Ausschließung und das Verfahren durch die von der Verwaltung zu erlassende

Ehrengerichtsordnung geregelt.

Durch den Ausschluss wird die Verpflichtung des ausgeschlossenen ‘Mitglieds zur Erfüllung der

bis zum Erlöschen seiner Mitgliedschaft fälligen Leistungen nicht berührt.

 

§8

Organe

 

Organe des Vereins sind:

 

1. Der Vorstand

2. die Verwaltung

3. die Mitgliederversammlung

 

§9

Der Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus dem 1. und zwei 2. Vorsitzenden; er ist Vorstand im Sinne des § 26

BGB. Jeder der drei Vorsitzenden hat Einzelvertretungsbefugnis, die der beiden 2.

Vorsitzenden ist jedoch im lnnenverhältnis auf den Fall der Verhinderung des 1 Vorsitzenden

beschränkt.

 

2. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung auf die Dauer von 5 Jahren.

Bei Ausscheiden eines der drei Vorsitzenden während der Amtszeit kann die Vorstandschaft

ein Vorstandsmitglied mit der kommissarischen Führung des Amtes des Ausgeschiedenen

beauftragen. In der nächsten Mitgliederversammlung, spätestens in der

Jahreshauptversammlung ist eine Ersatzwahl durchzuführen.

 

3. Der Vorstand bleibt im Amt bis zur ordnungsgemäßen Bestellung eines neuen Vorstandes.

 

4. Der 1. Vorsitzende führt die Geschäfte des Vereins und überwacht die Geschäftsführung,

soweit sie nach der Geschäftsordnung einem anderen Beauftragten übertragen ist. Er beruft

und leitet die Vorstandssitzungen, die Mitgliederversammlung und sonstige Versammlungen

und Veranstaltungen. Er ist von allen Abteilungs- und Ausschusssitzungen rechtzeitig unter

Mitteilung der Tagesordnung zu verständigen. Zur Verfügung über das Vereinsvermögen und

zu Verpflichtungen des Vereins sowie zur Abweichung vorn Haushaltsplan bedarf er der

Zustimmung der Vorstandschaft soweit im Einzelfall der Betrag von Euro 2000,- überschriften

wird. Er bedarf der Zustimmung der Mitgliederversammlung bei einem höheren Wert als Euro

5000,-.

 

§10

Vorstandschaft (Verwaltung)

 

Die Vorstandschaft besteht aus:

 

1. dem 1. Vorsitzenden

2. dem 2. Vorsitzenden

3. dem zweiten 2. Vorsitzenden

4. dem Kassenwart

5. dem Schriftwart

6. dem Gewässerwart

7. dem Jugendleiter

 

Soweit erforderlich sind Stellvertreter zu bestimmen. Die Vorstandssitzungen sind in der Regel

nicht öffentlich. Die Vorstandschaft kann einzelne, nicht zur Vorstandschaft gehörende Personen

zulassen oder zuziehen. Die Amtszeit der Vorstandschaft beträgt 5 Jahre. Die Wahl erfolgt durch

die Mitgliederversammlung, soweit die Bestellung einzelner Mitglieder der Vorstandschaft nicht

durch die Satzung einem anderen Organ zugewiesen ist. Die Vorstandschaft bleibt im Amt bis eine

neue Vorstandschaft ordnungsgemäß bestellt ist. Bei vorzeitigem Ausscheiden einzelner

Vorstandsmitglieder erfolgt die kommissarische Bestellung eines Ersatzmitgliedes durch die

Vorstandschaft bis zur Neuwahl. Die Neuwahl hat spätestens in der nächsten

Jahreshauptversammlung zu erfolgen. Für die Beschlussfassung und die Beurkundung der

Sitzungsvorgänge gelten die Vorschriften über die Mitgliederversammlung entsprechend.

 

Die Verwaltung beschließt insbesondere über folgende Angelegenheiten:

 

1. Aufnahme, Ausschluss und Maßregelung von Mitgliedern,

2. Prüfung des Jahres- und Rechnungsberichtes,

3. Beratung und Erstellung des Haushaltsvoranschlages,

4. Erlass einer Geschäfts-, Ehrengerichts-, Beitrags-, Angel-, Gewässer- und Jugendordnung

sowie sonstige notwendige Vereinsordnungen,

5. Vorschlag von Ehrenmitgliedern; Auszeichnung von Mitgliedern,

6. Bildung von Kommissionen und Ausschüssen,

7. Geschäftsführung entsprechend der Geschäftsordnung,

8. Bestellung der Vertretung in den übergeordneten Dachverbänden.

 

Im Übrigen berät die Vorstandschaft den Vorstand.

Die Vorstandschaft ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der Vorstandsmitglieder,

darunter der 1. oder 2. Vorsitzende, bei der Beschlussfassung anwesend sind. Bei

Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

 

§11

Mitgliederversammlung

 

1. Mindestens einmal im Jahr, nach Möglichkeit innerhalb des 1.Kalendervierteljahres, muss

eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) stattfinden.

 

2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind zu berufen, wenn es das Interesse des

Vereins erfordert oder wenn ein Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks

und der Gründe die Berufung vom Vorstand verlangt.

 

3. Die Mitgliederversammlung ist zuständig zur Entscheidung über alle

Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht durch die Satzung dem Vorstand oder einem

anderen Organ zugewiesen sind. Ihre Zuständigkeit erstreckt sich insbesondere auf:

 

a) Entgegennahme des Geschäfts- und Kassenberichtes und des Revisionsberichtes,

b) Entlastung des Vorstandes und der Vorstandschaft,

c) Genehmigung des Haushaltsvoranschlages,

d) Festlegung der Höhe und Fälligkeit des Jahresbeitrages, der Aufnahmegebühr

einschließlich aller sonstigen Gebühren und Geldleistungen sowie sonstiger Leistungen,

e) Wahl des Vorstandes und der Vorstandschaft sowie der Kassenprüfer und des

Ehrengerichtes,

f) Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins.

 

4. Die Mitgliederversammlungen sind vom Vorstand schriftlich unter Angabe der

Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von in der Regel mindestens 8 Tage

einzuberufen. Sämtliche Vereinsmitglieder sind unter der letztbekannten Adresse zu

laden. Die Mitgliederversammlungen sind beschlussfähig, wenn mindestens 1/3

anwesend sind. Bei Beschlussunfähigkeit hat der Vorsitzende eine neue Mitgliederver-

sammlung mit mindestens derselben Tagesordnung einzuberufen, die ohne Rücksicht auf

die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig ist. Auf die unbedingte

Beschlussfähigkeit ist in der Einladung hinzuweisen.

 

5. Die Mitgliederversammlung fasst ihre Beschlüsse in der Regel in offener Abstimmung und

mit einfacher Stimmenmehrheit. Abweichungen bedürfen eines Beschlusses der

Mitgliederversammlung. Im Übrigen wird die Art der Wahlen durch die für sie jeweils

zuständige Mitgliederversammlung bestimmt.

 

6. Die Wahl des 1. und 2. Vorsitzenden wird durch einen mindestens dreigliedrigen von der

Mitgliederversammlung zu bestellenden Wahlausschuss geleitet.

 

7. Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von 3/4 der abge

gebenen Stimmen.

 

8. Stimmberechtigt ist jedes Mitglied ab dem 18.Lebensjahr. Das Stimmrecht ist nicht

übertragbar.

 

9. Über nicht rechtzeitig eingereichte Anträge außerhalb der Tagesordnung kann nur

entschieden wenden, wenn sie von der Mitgliederversammlung ausdrücklich zugelassen

werden.

 

10. Über die Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das mindestens den Ablauf

der Versammlung wiedergibt, sowie alle Anträge, Beschlüsse und Wahlergebnisse

enthalten muss es ist vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen.

 

11. Neben den Mitgliederversammlungen können gelegentliche oder regelmäßige

Zusammenkünfte stattfinden, die insbesondere der laufenden Berichterstattung durch

den Vorstand und die Verwaltung, der Aussprache, der Förderung der Kameradschaft

und Geselligkeit oder ähnlichen Zwecken dienen. Beschlüsse können dabei gefasst werden,

soweit ihr Gegenstand nicht satzungsgemäß anderen Organen vorbehalten ist.

 

§12

Ehrengericht

 

1. Das Ehrengericht besteht aus:

a) dem Vorsitzenden und seinem Stellvertreter

b) 2 Beisitzern

c) 2 Ersatzbeisitzern

 

2. Sie sind in der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von 5 Jahren zu wählen; sie dürfen

nicht Mitglieder der Verwaltung sein.

 

3. Das Ehrengericht entscheidet in der Besetzung von 3 Mitgliedern; es ist zuständig zur Ent

scheidung über die Berufung gegen Ausschließungsbeschlüsse und Maßregelungen der

Verwaltung.

 

4. Das Verfahren regelt die Ehrengerichtsordnung.

 

§13

Kassenprüfer

 

1. Es sind 2 Kassenprüfer zu bestellen. Die Wahl erfolgt durch die Jahreshauptversammlung

auf die Dauer von 5 Jahren. Im Falle des Ausscheidens eines Kassenprüfers während

seiner Amtszeit ist bis zur nächsten Mitgliederversammlung ein kommissarischer Ersatz

durch die Vorstandschaft zu bestellen.

 

2. Den Kassenprüfern obliegt die Überprüfung der Kassengeschäfte des Vereins auf

rechnerische Richtigkeit. Die Kassenprüfung erstreckt sich nicht auf die Zweckmäßigkeit

der vom Vorstand genehmigten Ausgaben, sondern auf die Richtigkeit der Vorgänge. Eine

Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen, über das Ergebnis ist ein Protokoll

anzufertigen und in der Jahreshauptversammlung haben die Kassenprüfer über die Prüfung

zu berichten.

 

§14

Auflösung

 

Der Beschluss auf Auflösung des Vereins kann nur auf einer Mitgliederversammlung gefasst

werden. Er bedarf einer Mehrheit von 3/4 der abgegebenen Stimmen. Nach Auflösung des Vereins

oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen der Gemeinde Adelsdorf zur

Verwendung für schulische Bildungszwecke zu.

Adelsdorf, im Januar 2017